Die geplante Architektur des Projekts

 

Die Kommunikation im Umfrage-Projekt erfolgt im Wesentlichen entlang der blauen Verbindungslinien. Die indirekte Kommunikation des GEB mit den Eltern hat dabei mehrere Gründe. Es ist notwendig, jede Mitteilung bzgl. des Projekts 'über den Schreibtisch' des Elternbeirats laufen zu lassen und diesem so die Möglichkeit zu geben, die Mitteilungen bei Bedarf den individuellen Gegebenheiten an der Schule anzupassen. Im Zweifelsfall kann der Elternbeirat sogar von der Verteilung absehen. Zweitens bedarf es für Informationen, die klassisch per Papier in den Klassen an die Kinder verteilen werden sollen, der Genehmigung der Schulleitung (siehe rechtliche Grundlagen). Daher ist der enge Kontakt zwischen Elternbeirat und Schulleitung der beste Ausgangspunkt für die Genehmigung eines Elternbriefes in Papierform.

 

Die Weiterleitung von Informationen vom Elternbeirat über die Klassenelternsprecher (KES) hat weitere Vorteile: Erstens  können die KES als Multiplikatoren dienen: Das Verteilen der Informationen wird durch die Weiterleitung an die KES auf viele Schultern verteilt und reduziert daher den Aufwand jedes Einzelnen. Zweitens sind die KES diejenigen, die ohnehin am häufigsten Bedarf an einer Kontaktliste der Klasseneltern haben. Da der Klassenelternsprecher aus Datenschutz-Gründen die Kontaktdaten nicht weitergeben darf, hat der Elternbeirat gar keinen direkten Zugang zu diesen (dies kann an jeder Schule bei Bedarf natürlich im Einklang mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen anders gehandhabt werden). Durch diese Architektur wird in die schulinternen Prozesse nicht eingegriffen und der Datenschutz gewahrt.

 

Als letzter und vielleicht wichtigster Grund für die Nutzung dieser Kommunikationswege ist die sogenannte Authentifizierung zu nennen: Der Klassenelternsprecher kennt die Eltern der Klasse und leitet über deren Kontaktdaten im Falle dieser Umfrage auch die Zugangsberechtigungen an die Eltern weiter. Dadurch entsteht ein gewisses Maß an Sicherheit, das gewährleistet, dass wirklich nur Eltern der Grund- und Mittelschulen der Stadt Fürth an der Umfrage teilnehmen. Würden sich hingegen bspw. Personen beim GEB Fürth direkt für die Umfrage anmelden, hätte der GEB nur mit hohem Aufwand die Möglichkeit zu prüfen, ob es sich bei der Person tatsächlich um einen Elternteil eines Kindes der Schulen handelt.

 

Parallel zu dieser Online-Umfrage wird das Projektbüro der Stadt die Schulleitungen zu den Betreuungsangeboten befragen. Geplant sind ebenfalls Interviews mit Elternbeiräten der Realschulen und Gymnasien und eventuell auch von Schülerinnen und Schülern.